Gemüselasagne mit Wintergemüse


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Auf meinem YouTube-Kanal gibt es schon sehr lange eine Video-Anleitung zur Zubereitung einer Gemüselasagne, nun habe ich das Rezept auch für den Blog noch einmal zusammengeschrieben. Allerdings habe ich mich für eine etwas andere Variante der Gemüselasagne entschieden. Die Lasagne im Video beinhaltet eher Sommergemüse wie Paprika, Aubergine und Zucchini, hier zeige ich dir nun eine zur aktuellen Jahreszeit passende Lasagne mit eher winterlichen Gemüsesorten. Generell kannst du die Lasagne so zusammenstellen wie du möchtest, idealerweise nutzt du natürlich das saisonale Gemüseangebot deiner Region oder Gemüse sogar aus dem eigenen Garten. Auch wenn du noch eingekochte Tomatensoße aus dem Sommer in deinem Lager hast, kannst du diese für die Lasagne super verwenden und sparst dir sogar noch etwas Arbeit. Also los gehts!

Gemüselasagne – Winter-Edition

Das brauchst du für 6 Portionen:

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Die Zutaten für die Gemüselasagne

  • einen Spitzkohl
  • eine Stange Lauch
  • etwas Grünkohl
  • 3 Karotten
  • ein Stück Knollensellerie (etwa 1/4)
  • 3 Schalotten
  • 4 Dosen stückige Tomaten oder alternativ etwa 1,2l selbstgekochte Tomatensoße aus dem Sommer
  • 500g Lasagneplatten
  • 200g Gouda (gerieben)
  • ca. 6 EL Mehl
  • 100g Butter
  • ca. 0,5l Milch
  • den Saft einer halben Zitrone
  • etwas Rapsöl
  • Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • Currypulver
  • Kreuzkümmel, gemahlen
  • Zucker

So geht´s:

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Die Zutaten für die Tomatensoße

  • Beginnen solltest du mit der Tomatensoße. Dazu zuerst die Schalotten schälen und fein würfeln.
  • In einem Topf etwas Rapsöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten.
  • Etwas Zucker (1TL), alternativ auch Honig, über die glasig gedünsteten Schalotten geben.
  • Wenn die Schalotten leicht karamellisiert sind, die Dosentomaten in den Topf geben und bei niedriger Hitze nach Möglichkeit 2-3h köcheln lassen. Je länger die Tomatensoße auf dem Herd steht, desto intensiver wird der Tomatengeschmack der Soße. Zur Not reicht aber auch eine halbe Stunde.
  • Zu Beginn die Soße probieren. Hat sie noch eine starke Säure, erneut etwas Zucker hinzugeben. Einen haben Teelöffel Salz kannst du nun auch schon in die Soße geben, fertig abgeschmeckt wird aber erst später.
  • Weiter geht´s mit dem Gemüse: Beim Spitzkohl die äußerste Lage der Blätter entfernen, den Kopf halbieren und den Strunk herausschneiden. Nun beide Hälften von oben nach unten herunterschneiden, sodass schmale Streifen entstehen. Den Grünkohl vom Stiel abzupfen und gegebenenfalls noch in kleinere Stücke schneiden oder reißen.
  • Spitzkohl und Grünkohl in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abwaschen und anschließend für 20-30 Minuten in einer Schüssel mit kaltem Salzwasser ziehen lassen (dadurch wird Kohl etwas bekömlicher).

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    Die fertige Gemüsemischung

  • Den Lauch putzen, in feine Ringe schneiden, in ein Sieb geben und abwaschen.
  • Karotten und Sellerie schälen und in feine Würfel schneiden.
  • Den Kohl in ein Sieb schütten oder mit einer Schöpfkelle aus seinem Salzwasserbad nehmen.
  • Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Spitzkohl und Grünkohl (wenn nötig portionsweise) darin garen bis beides weich ist und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.
  • Anschließend in der gleichen Pfanne Karotten, Sellerie und Lauch ebenfalls garen bis alles weich ist und mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken.
  • Nun fehlt nur noch die Béchamelsoße. Dazu die Butter in einem Topf schmelzen und währenddessen Mehl und ausreichend Milch bereitstellen.

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    Die Zutaten für die Béchamelsoße

  • Sobald die Butter flüssig ist, so lange Mehl einrühren bis eine dickliche Masse entsteht.
  • Vorerst die Hitze nicht reduzieren und unter ständigem Rühren etwa die Hälfte der Milch nach und nach hinzuzugeben.
  • Die Soße sollte nun einmal kurz aufkochen, anschließend kannst du die Hitze reduzieren bzw. komplett abschalten und weiter Milch einrühren bis die Soße eine cremige Konsistenz erreicht hat.
  • Zum Schluss die Béchamelsoße mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken.
  • Nun die Tomatensoße (falls gewünscht) pürieren und final abschmecken.
  • Alle Einzelkomponenten sind fertig, jetzt wird die Lasagne geschichtet und am Ende mit dem Käse bestreut. Ich nutze eine große Auflaufform (40cm x 30cm x 7cm)
  • Beim Schichten kannst du natürlich vorgehen wie du möchtest, je nach Größe deiner Auflaufform ergeben sich mehr oder weniger Lagen. So Schichte ich die Lasagne immer: Ein wenig Tomatensoße auf den Boden der Auflaufform – Nudeln – Gemüse – Tomatensoße – Nudeln – Gemüse – Béchamelsoße – Nudeln – Tomatensoße und ein paar Klekse Béchamelsoße – Käse
  • Die Lasagne im Ofen bei 200°C Umluft etwa 25 Minuten backen.

Wir sind nur zu zweit und diese Portion Lasagne reicht uns locker für 3 Tage. Zum Aufbewahren die Lasagne abdecken, in den Kühlschrank stellen und nach Bedarf (am besten portionsweise) im Ofen oder in der Mikrowelle aufwärmen. Meist schmeckt die Lasagne am nächsten Tag sogar noch viel besser als frisch aus dem Ofen.

Du kannst die Lasagne auch vorbereiten, etwa wenn du Gäste erwartest. Dazu machst du die Lasagne fertig (am Besten den Käse noch weglassen!), deckst sie ab und lässt sich noch ein paar Stunden (mehr als 4-5 Stunden würde ich nicht empfehlen) in einem kühlen Raum oder dem Kühlschrank stehen, um sie dann „just in time“ zu backen (Käse nicht vergessen!). So kannst du dich um deine Gäste kümmern und die Lasagne wird durch die Ruhezeit noch etwas geschmackvoller und saftiger.

Hier kommst du zum Video auf meinem Youtube-Kanal, in dem ich dir eine eher sommerliche Variante der Gemüselasagne zeige.