Über mich

Ich bin Steffi, 30 Jahre alt, wohne im schönen Saarland und arbeite hauptberuflich als Maschinenbauingenieurin in einem Konstruktionsbüro.

Schon seit meiner Kindheit backe ich leidenschaftlich gerne. Angefangen mit allen möglichen Sorten von Kuchen und Muffins, backe ich seit einiger Zeit auch verschiedenste Brote und Brötchen. Zusammen mit meinem Mann habe ich in den letzten Jahren auch beim Kochen immer mehr experimentiert, versucht mich weiterzuentwickeln und seitdem wir in unserem Häuschen wohnen, zählt auch das Gärtnern zu meinen Hobbies. Eigenes Gemüse anbauen und den Garten mit Blumen zum Strahlen bringen macht aber auch einfach Spaß 🙂

Die Idee bzw. die Motivation diesen Blog zu starten entstand über die letzen Jahre hinweg aufgrund verschiedenster Beobachtungen. In all den oben genannten Bereichen (Kochen, Backen, Gärtnern) ist mir immer öfter aufgefallen, dass vor allem Mitmenschen meiner Generation kaum noch in der Lage sind etwas selbst zu machen. Man kauft Fertiggerichte mit x+1 Zusatzstoffen, akzeptiert lächerlich hohen Zuckergehalt in vielen hochverarbeiteten Lebensmitteln und hat teilweise den Bezug zu den eigentlichen Grundprodukten und deren Herstellung komplett verloren. Genau hier möchte ich ansetzen. Dies soll nicht der tausendste fancy Foodblog werden sondern ich möchte meinen Lesern einfach einen kleinen Impuls geben und dazu bewegen mal wieder mit frischen Zutaten etwas leckeres zu Kochen, eventuell mal ein Brot oder einen Kuchen selbst zu backen oder einen eingenen kleinen Gemüsegarten aufzubauen. Über die letzen Monate hinweg konnte ich eine solche Entwicklung bereits innerhalb meiner Familie bzw. meines Freundeskreises beobachten: Je mehr ich mich mit der Thematik beschäftigte, desto mehr schien es auf mein Umfeld abzufärben. Der ein oder andere begann damit wieder eigenen Salat und etwas Gemüse anzubauen, andere säten Blumensamen für ihre Terasse aus und meine Eltern beispielsweise backen seit nunmehr einem Jahr Brot und Brötchen selbst und würden nicht mehr darauf verzichten wollen. All dies scheinbar nur durch einen kleinen Anstoß, warum sollte dies also nicht auch in einem größeren Rahmen möglich sein?!

Das ist also der Grundgedanke hinter Blumüse. All dies bedeutet natürlich nicht, dass ich auf jeglichen Genuß verzichte, dafür ist das Leben viel zu kurz 🙂 Erwartet bitte keine Perfektion, ich denke den einzig wahren, perfekten Weg gibt es nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden wieviel Zeit und Geld er in einen ausgewogenen, nachhaltigen Lebensstil investieren möchte. Auch bei uns muss es ab und an mal schnell gehen und es bleibt keine Zeit zum Brotbacken. Who cares?! Solange wir uns alle ein klein wenig mit der Herkunft unserer Lebensmittel beschäftigen, können wir uns selbst und unserem Planeten einen großen Gefallen tun.

Damit wünsche ich euch dann viel Spaß beim Stöbern. Natürlich freue mich immer über eure Gedanken und Anregungen in den Kommentaren!