Happy New Year & unser Silvester-Backmarathon


Schon wieder ist es so weit, das Jahr ist vorüber und ein Neues steht vor der Tür. Ich wünsche dir ein tolles Jahr 2018, vor allem Gesundheit!!

Zum letzten Jahreswechsel begann die Idee „Blumüse“ zu wachsen und heute, ein Jahr später, macht es mich sehr glücklich auf das Erreichte zurückzuschauen. Ich habe im vergangenen Jahr viel gelernt, hatte ein tolles Gartenjahr aber vor allem habe ich viele Gleichgesinnte kennengelernt. Vielen Dank, all ihr Gemüsegärtner, Blumenfans und Hobbybäcker!

Gerade weil das vergangene Jahr so ereignisreich und gerade in den letzten Wochen auch sehr anstrengend war, hatten wir schon vor einigen Wochen entschieden, dass wir es uns an Silvester zuhause gemütlich machen und auf die große Sause verzichten werden. Wie es dann stattdessen dazu kam, dass wir spontan einen wahren Backmarathon geplant haben, ist mir allerdings rätselhaft… Irgendwie gefiel uns der Gedanke, nicht nur mit abgearbeiteter To-Do-Liste und sauberem Haus, sondern auch mit gefülltem Brot- und Brötchenvorrat ins neue Jahr zu starten und so planten wir, sehr spontan, am Silvestervorabend einen Backmarathon zum Jahresabschluss. Schon seit längerem wollten wir einen solchen, effizient durchgetakteten Backtag durchführen, um herauszufinden wo unsere, bzw. die Grenzen unserer (ganz normalen) Küche liegen. Wäre es nicht super, mit 2 solchen Backtagen pro Monat den kompletten Bedarf decken zu können?! Also los geht´s, das haben wir gebacken:

  • 2 Walnuss-Kartoffel-Brote
  • doppeltes Rezept der 3h-Brötchen (ergibt etwa 16 Stück)
  • doppeltes Rezept der Weizenbrötchen aus BrotBackBuch Nr.2 (ergibt etwa 16 Stück)
  • 8 Sauerteigbagels nach unserem selbst entwickelten Rezept (wird hier demnächst veröffentlicht, sobald der Testbäcker es ausprobiert hat)

  

  

  

Ich muss sagen, als wir den Zeitplan erstellt haben, hatte ich doch großen Respekt vor dieser Aufgabe aber letztendlich es war weniger anstrengend als ich befürchtet hatte. Wir haben gegen 9 Uhr losgelegt und gegen 18:00h das letzte Brot aus dem Ofen geholt. Zwischendurch ergaben sich immer mal wieder kleinere Pausen zum Kaffeetrinken, Frühstücken und Fotos machen. Wobei dabei wohl auch eine große Rolle spielt, dass wir zu zweit gearbeitet haben und beim Backen mittlerweile ein eingespieltes Team sind, alleine wäre es unmöglich gewesen, da verschiedene Sachen parallel erledigt werden mussten.

Also Brotbäcker, wie geht ihr beim Backen vor? Immer nur einzelne Rezepte oder legt ihr auch gerne mal einen solchen Marathon hin? Hättet ihr Interesse am Zeitplan für einen solchen Backtag?

An alle Gartenfreunde: Bald wird es hier wieder vorrangig um´s Gärtnern gehen! Ich freue mich schon sehr darauf, demnächst mit den ersten Schritten zu beginnen. Am Liebsten würde ich sofort schon loslegen mit dem Aussäen, aber da wir kein Gewächshaus haben muss ich mich noch etwas gedulden…

Wahrscheinlich hälst du mich nun für völlig irre, da erzähle ich besser mal nicht, dass wir anschließend auch noch Sushi gemacht haben… 😉