Gärtnern in der Kiste – mein Fazit nach einem Jahr


Mein erstes Jahr Gärtnern in der Kiste ist vorüber und heute möchte ich hier etwas darüber berichten, wie ich vorgegangen bin, welche Erkenntnisse ich sammeln konnte bzw. wo ich die Vor- und Nachteile sehe. Bereits vor einigen Wochen habe ich ein Video zu diesem Thema hochgeladen, hier gibt´s die Informationen nun noch einmal in schriftlicher Form.

Zunächst einmal ein paar Worte zur Ausgangslage: Wir haben kein allzu großes Grundstück und die Gegebenheiten lassen es nicht zu, einen richtigen Garten anzulegen ohne gleich größere bauliche Maßnahmen anzugehen. Daher haben wir uns bereits für die vorletzte Gartensaison ein Hochbeet zugelegt und zu Beginn der vergangenen Saison die Anbaufläche durch mehrere Kisten und 2 große Weinfässer erweitert. Heute soll es hier aber explizit um die Kisten gehen…

 

Diese Kisten habe ich genutzt

Die Kisten in den Größen 40l (Abmaße 60cmx40cmx20cm / ca. 7,50€) und 60l (Abmaße 60cmx40cmx32cm / ca. 9,50€) habe ich im Baumarkt gekauft, in den meisten Märkten heißen sie Eurokiste oder Universalkiste. Wichtig ist, dass die Kisten rundum Öffnungen haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Die Kisten habe ich mit Unkrautvlies ausgekleidet und anschließend mit Erde gefüllt. Dabei habe ich im unteren Bereich gröbere Erde verwendet und nach oben hin feinere Erde aufgefüllt. Je nachdem welche Pflanze in der Kiste wachsen soll, kannst du die Erde nun noch ganz genau auf die Bedürfnisse abstimmen, beispielsweise durch Einarbeiten von Kompost oder Hornspänen.

 

Diese Gemüsesorten/Kräuter/Salate habe ich dieses Jahr in den Kisten angebaut

60l Kisten:

  • Fleischtomaten
  • Cocktailtomaten
  • Paprika
  • Spitzpaprika
  • rote Beete

40l Kisten:

  • Basilikum
  • Romanasalat
  • Rucola
  • Pflücksalat
  • Feldsalat

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, hier siehst du ein paar meiner Erntebilder:

 

Vorteile beim Gärtnern in der Kiste

  • Flexibilität – man kann die Kisten überall aufstellen, den Standort verändern und auch die Erde schnell an verschiedenste Bedürfnisse anpassen
  • Die Pflanzen sind geschützt vor Wühlmäusen und je nach Standort auch vor Schnecken sicher
  • Das Gärtnern in der Kiste ist relativ sauber, gut geeignet für Balkon oder Terrasse

Nachteile beim Gärtnern in der Kiste

  • gießen, gießen, gießen – vor allem im Hochsommer mehrmals täglich
  • Die Erde muss nach der Gartensaison intensiver aufgearbeitet werden als im „normalen“ Garten

Du siehst, mein Fazit zum Gärtnern in der Kiste ist recht positiv, ich werde das in der kommenden Gartensaison auf jeden Fall wieder genauso machen und dabei versuchen, Lösungen für die beiden Problemstellen zu finden. Es werden natürlich auch noch ein paar Kisten und weitere Gemüsesorten hinzukommen 🙂 In den nächsten Tagen werde ich mich an die Gartenplanung für 2018 machen und  auch den ein oder anderen Post dazu veröffentlichen, bleib also dran 😉

Zum Schluss gibt´s noch mehr Erntebilder, wenn das keine Lust auf´s Gärtnern macht, dann weiß ich auch nicht 😉

 

Hier geht´s zum Video…

 

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